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Von 2005 bis 2007 wurde vom Lehrstuhl für Jugendpastoral und dem
Jugendpastoralinstitut (Prof. Martin Lechner und Angelika Gabriel) das
Forschungsprojekt „Religion in der Jugendhilfe“ durchgeführt. Mit dem
Ziel, eine neue Handlungsorientierung für die religiöse Erziehung in
Einrichtungen der Jugendhilfe zu entwickeln, wurden in Zusammenarbeit mit
15 Einrichtungen der Jugendhilfe mehrere Studien erstellt. Besonders
fruchtbar war der Versuch, Jugendliche mittels Digitalfotografie
anzuregen, ihre subjektive Religiosität zum Ausdruck zu bringen. Beim
Abschluss-Symposium am 19./20. November in Benediktbeuern fanden die
Ergebnisse nicht nur auf Seiten der Wissenschaft, sondern auch seitens der
Praktiker große Zustimmung. Die bayerische Sozialministerin Christa
Stewens lobte das Projekt mit seinem methodischen Ansatz als
religionspädagogischen Meilenstein.
Die Präsentationen der Studien finden Sie unter dem Link
Forschungsprojekte. Weitere Eindrücke vom Abschluss-Symposium werden im
neuen Newsletter veröffentlicht.

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Am
Freitag, dem 13. Juli 2007, wurde im Kloster Benediktbeuern die Übergabe
der Leitung des Jugendpastoralinstituts Don Bosco (JPI) und zugleich des
Instituts für Salesianische Spiritualität, Pädagogik, Geschichte (ISS)
begangen.
Nachdem Winfried Voggeser sechs Jahre lang Leiter des JPI war, übernahm er
zum 1. Juli als Geschäftsführer im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK)
eine andere wichtige Aufgabe im Bereich des Klosters Benediktbeuern.
Professor Dr. Martin Lechner, der an der Philosophisch-Theologischen
Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern der Inhaber des
deutschlandweit einzigen Lehrstuhls für Jugendpastoral ist, übernimmt von
ihm erneut die Leitung des JPI, die ihm schon einmal von 1992 bis 2001
anvertraut gewesen war.
Provinzial P. Josef Grünner SDB sagte in seiner Ansprache, dass der Tag
ein Anlass zum Innehalten sei. Er dankte allen von den Veränderungen
betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Mitbrüdern für ihre
Flexibilität und ihre Bereitschaft zur Übernahme neuer Aufgaben. Er sprach
insbesondere dem bisherigen JPI-Leiter Winfried Voggeser seinen Dank aus,
der über viele Jahre das JPI verantwortungsvoll als Fortbildungsinstitut
geleitet und so einen wichtigen Beitrag für die qualitätsvolle Arbeit der
Einrichtungen des Don-Bosco-Werkes in der Deutschen Provinz und weit
darüber hinaus geleistet habe. Seine Erfahrungen und sein großes
Engagement würden nun seinen neuen Aufgaben als Geschäftsführer des ZUK
und als Referent im ISS zugute kommen.
Die Leitung des ISS wurde ebenfalls am 1. Juli von Professor P. Dr. Josef
Gregur SDB, dem der Provinzial für seine Arbeit ebenfalls dankte, auf P.
Reinhard Gesing SDB übertragen. Das ISS und das JPI sind »An-Institute« an
der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos in
Benediktbeuern, die die Aufgabe haben, durch entsprechende Angebote die
Umsetzung der wissenschaftlichen jugendpastoralen bzw.
salesianisch-spirituellen Reflexion in die Praxis zu begleiten.
Insbesondere das JPI hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1978 weit über
die Grenzen des Don-Bosco-Werkes hinaus als kompetentes
Fortbildungsinstitut erwiesen, das in pädagogischen und jugendpastoralen
Fragestellungen vordenkt, die konzeptionelle Arbeit in Einrichtungen der
Jugendhilfe, in Jugendverbänden oder Diözesen begleitet und Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen in der Jugendpastoral fortbildet und begleitet.
»Ich hoffe«, so der Provinzial, »dass mit dieser Weiterentwicklung und mit
guter Vernetzung aller Einrichtungen am Ort das Kloster Benediktbeuern als
jugendpastorales und salesianisches Zentrum in der gesamtdeutschen Provinz
und der deutschen Kirche weitere Stärkung erfährt. Die neue Leitung des
Jugendpastoralinstituts durch Professor Lechner birgt die Chance, die
wissenschaftliche jugendpastorale Reflexion an der Hochschule mit der
jugendpastoralen Praxis in den Einrichtungen noch besser zu verbinden.«
Durch die geplante enge Zusammenarbeit der beiden Institute JPI und ISS
werde, so der Provinzial weiter, dem im jüngsten Provinzkapitel der
Salesianer Don Boscos der Deutschen Provinz und darüber hinaus in den
Nachbarprovinzen stark zum Ausdruck gebrachten Wunsch nach
pädagogisch-pastoraler Bildung und salesianischer Bildung besser Rechnung
getragen.
(P.
Norbert Wolff SDB)
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